MIP und MinIP: Zwei „magische“ Modi, die jeder CT-Befunder kennen sollte

MIP und MinIP: Zwei „magische“ Modi, die jeder CT-Befunder kennen sollte

8.3.2026

Haben Sie schon einmal Dutzende axiale Schichten durchgescrollt und dabei versucht, sich gedanklich ein 3D‑Bild eines Gefäßes oder eines Bronchus zusammenzusetzen? Genau hier kommen Rekonstruktionsmodi wie MIP und MinIP ins Spiel. Das sind nicht einfach nur „Filter“, sondern leistungsstarke Werkzeuge, die Zeit sparen und helfen, das sichtbar zu machen, was normalerweise verborgen bleibt.

📈 MIP (Maximum-Intensitätsprojektion)

So funktioniert es:Der Algorithmus verarbeitet den Datensatz und zeigt nur die Voxel mit der höchsten Dichte entlang des Strahlverlaufs an. Alles mit geringerer Dichte „verschwindet“.

Anwendungen:

Einschränkung:MIP erhält keine Tiefeninformationen. Für die genaue Lokalisation eines Befunds müssen Sie daher immer auf die ursprünglichen axialen Schichten zurückgreifen.

📉 MinIP (Minimum-Intensitätsprojektion)

Funktionsweise:Das genaue Gegenteil von MIP. Der Algorithmus zeigt die Voxel mit der geringsten Dichte entlang des Strahlengangs an. Dichte Strukturen „verschwinden“, sodass nur Luft und Flüssigkeiten sichtbar bleiben.

Anwendungen:

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